Wipfra

Ortsdaten
Einwohner (2013)
172
Gesamtfläche
505,71 ha
Höhenlage
402 m über NN
1. urkundliche Erwähnung
1348
Gemeinde Wipfratal OT Wipfra

Wissenswertes über Wipfra

Wipfra liegt südlich von Arnstadt unmittelbar an dem Fluß Wipfra in einer landschaftlich schönen Gegend. Der Ministerialrat J. W. Goethe lobte 1785 in einer ökonomischen Übersicht die Schönheit des Naturraumes Wipfra-Schmerfeld. Von hier aus gelangt man direkt in etwa 2.5 km Entfernung zum Stausee Heyda. Dort führt ein idyllischer Rundwanderwegvon ca. 7 km Länge um den gesamten Stausee Heyda mit einer Wasserfläche von ca. 100 ha.
Eine Seltenheit sowohl vom Gewerbe als auch von der Anlage her ist die alte Sägemühle, die hier, unmittelbar an der Wipfra gelegen, noch betrieben wird. Gastronomische Betreuung findet der Besucher in dem Restaurant "Lindenhof" mit dazugehöriger Pension. Auch ein Ortsmuseum wurde im Sept.2002 eröffnet. Zahlreiche freiwillige Arbeitsstunden der Wipfraer Bürger sowie Sponsoren und Geldspenden ermöglichten es, dass in relativ kurzer Zeit, die "Alte Schule" einer neuen und sinnvollen Nutzung zugeführt werden konnte.
Bemerkenswert ist die aus dem 12. Jahrhundert stammende alte Kirche, die noch zum Teil romanischen Ursprungs ist. Der Eingang zum Kirchhof und die teilweise noch erhalten gebliebene Wehrmauer verdeutlichen den Wehrcharakter dieser Anlage. Am 25.07.1685 spielte Heinrich Bach die neue Orgel und J. G. Herder erarbeitete eine neue Liturgie. Im Juni 2004 konnte die Wiedereinweihung der Dorfkirche nach dreijähriger Bauzeit gefeiert werden. Ein Besuch in der Kirche lohnt sich, denn schließlich kann man hier acht Jahrhunderte Kirchengeschichte mit einem einzigartigen Bilderreichtum entdecken, so unter anderem die wiederentdeckte und restaurierte Wandmalerei, die "Adam und Eva im Paradies" lebensgroß darstellt. Sie soll in seiner Art einmalig in Thüringen sein.

Weitere Fotos über den Ort finden Sie in der Diashow der Gemeinde Wipfratal.